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Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland 2022

 

Im vergangenen Jahr wuchsen nur die Preise

Der deutsche Markt für Fassadendämmungen wuchs auch im Jahr 2021 signifikant. Der Anstieg war allerdings ausschließlich preisgetrieben, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.

[DEUTSCHLAND | 28. April 2022] Materialknappheit und steigende Rohstoffpreise dämpften die Nachfrage nach zertifizierten Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) im vergangenen Jahr augenscheinlich. Laut der aktuellen Marktstudie BRANCHENRADAR Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland stagnierte die Nachfrage im Jahr 2021 auf Vorjahresniveau. Dabei standen leichte Zuwächse im Wohnungssektor einem Rückgang bei Nicht-Wohngebäuden gegenüber.
Nichtsdestotrotz erhöhten sich die Herstellererlöse signifikant. Im Vergleich zu 2020 stieg der Umsatz um 6,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 1,19 Milliarden Euro. Und das aus gutem Grund: WDVS mit Mineralwolldämmung verteuern sich um knapp vier Prozent, zertifizierter Vollwärmeschutz mit Schaumstoff-Dämmung um nahezu sieben Prozent gegenüber Vorjahr.

 

Tabelle: Marktentwicklung Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) in Deutschland | Herstellerumsatz in Mio. Euro

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Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt.

Quelle: BRANCHENRADAR Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland 2022